OG Bremen Dezenber 2017

Liebe Doggenfreunde,

die OG Bremen hat ihren Jahreshöhepunkt, die Heimtierausstellung „Mein Tier 2017“ in den Weser-Ems-Hallen in Oldenburg am 28. und 29. Oktober, wieder einmal erfolgreich hinter sich gebracht.

Es gibt bei uns kaum jemanden, der diesem Ereignis im einsetzenden Herbst, wenn die Tage kürzer werden, nicht entgegenfiebert, auch weil dies die einmalige Gelegenheit bietet, als „Nicht-nur-Hunde- sondern Doggenliebhaber“ sich der Masse des Otto-Normal-Hundehalters zu präsentieren. Auch wenn viele Interesseschwerpunkte und noch mehr staunende Bemerkungen seitens der Messe-Besucher oft wiederholt werden und man irgendwann die immer wieder gestellten Fragen nach Futtermenge („Was verschlingt so ein Tier am Tag?“), nach Bewegungsdrang („Bei diesen langen Beinen brauchen die doch bestimmt eine Menge Auslauf?“) und nach Gesundheit („Ach, die werden doch nicht alt“) gefühlte 130-mal beantwortet hat – ganz zu schweigen von der allseits vorherrschenden Meinung, „da bräuchte man doch nur einen Sattel draufzulegen“ -, so ist die jeweilige Erfahrung, die man während diesen Gesprächen mit den einzelnen Zuschauern macht, immer wieder neu. Das macht diese Messe jedes Jahr immer wieder so interessant.

Der Aufbautag am Freitag fing schon abenteuerlich an, als sich die angedachte Anfangszeit zuerst von 15 nach 17 Uhr verschob und um 17.30 Uhr die arme Regina sich immer noch einsam in der großen Halle wähnte. Harri und Ela standen auf der A1 im Stau und Lutz und Cordelia wurden beim Übersetzen über die Weser vom aufziehenden Sturmtief „Herwart“ ausgebremst. Die Schlange der wartenden Autos vor der Fähre konnte es sicherlich mit dem Stau auf der A1 aufnehmen;-) So waren wir Mitglieder der OG so weit voneinander entfernt und uns in den uns umgebenden Umständen eigentlich doch so nah… Aber als unser Vereinsstand dann am Freitag abend um 20 Uhr endlich fertig war, waren wir doch stolz aufeinander und köpften die erste Flasche Sekt…

Wie immer war es anstrengend, aber gleichzeitig – auch wie immer –  aufregend schön und zeitweise gab es sogar entspannte Momente, wie man sieht.

Quinta zum Beispiel im Besitz von Liz Lewang ließ es sich während der Behandlung durch zahlreiche Tätschelhändchen der Messebesucher so richtig gut gehen. Warum soll der Messetisch auch nur für Vereinsflyer und Kamelle für die Kinderchen herhalten;-)

Da behaupte noch einer, eine Deutsche Dogge ruhe nicht in sich selber….

Aber zum Glück ähneln sie gleichzeitig auch kleinen Kindern – und es stimmt doch, was so oft zitiert wird: Doggen sind potentiell im falschen Körper geboren. So groß wie sie sind, so sehr bewahren sie sich ihre kindliche Neugier.

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